Alison Cotton hat in den letzten Jahren auf einer Reihe von Alben, die etwa Titel wie „Only Darkness Now“ trugen, eine dichte, schwere Musik veröffentlicht – ein Adjektiv, das sich manchmal findet, um ihre Musik zu beschreiben, ist „haunting“. Daher passt es ganz sicher, dass die BBC Cotton vor einigen Jahren beauftragte, Musik für die Geistergeschichten Muriel Sparks zu komponieren. Weiterlesen
V.A.: The Oneirocritical Society Vol. 3
Der dritte Teil von “The Oneirocritical Society” führt das faszinierende Konzept der Anthologie konsequent weiter: Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Träume in meist loopbasierten Klangstücken, die, unterfüttert durch das atmosphärische Artwork der Künstlerin Christine Filonow, beim Einschlafen in die eigenen Traumwelten hineinwirken sollen. Weiterlesen
That Porous Line: Neue CD von Push For Night
Mit “That Porous Line” veröffentlicht das US-Duo Push For Night sein neues Album als CD auf Room40. Oliver Chapoy und James Elliott setzen ihre elektroakustischen Klangforschungen fort, öffnen den oft düsteren und rau lärmenden Soundkosmos diesmal jedoch für mehr Melodie, Spontaneität und organische Instrumentalklänge.
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On And On And Off: Gemeinsames Werk von Marla Hlada und Christof Migone
Nur wenige Wochen nach Christof Migones Soloalbum “OO” (Squint Press) erscheint mit “On And On And Off” die neue Zusammenarbeit des kanadischen Klangkünstlers mit Marla Hlady als CD auf Crónica. Ausgangspunkt des Projekts sind Aufnahmen eines zwölfköpfigen Chors aus Mitarbeiter des ORF, die ihren täglichen Weg zwischen Arbeit und Zuhause in Form von Klangexperimenten, Stimmen, Geräuschen und Beobachtungen dokumentierten.
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Ghadr und Gleo in Berlin
Das libanesische Trio Ghadr gastiert am Donnerstag, dem 2. Juli, im Berliner 90mil am Bahnhof Jannowitzbrücke. Die unseren Leserinnen und Lesern wahrscheinlich bestens bekannten Mitglieder Sandy Chamoun, Anthony Sahyoun und Jad Atoui verbinden experimentellen arabischen Gesang, Gitarren, modulare Synthesizer und improvisierte Klangkunst zu einer intensiven, zwischen Tradition und radikaler Gegenwart oszillierenden Musik, die gleichermaßen von Drone, Noise und ritueller Atmosphäre geprägt ist.
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Theriomorphic Temples: Neuer Longplayer von Alone In The Hollow Garden
Mit “Theriomorphic Temples” legt Dan Serbanescu alias Alone in the Hollow Garden ein neues Kapitel seines rituellen Klangkosmos als CDr und Dowload vor. Die sieben enthaltenen Stücke verbinden elektronische Klangexperimente mit Field Recordings, ritueller Perkussion, organisch anmutenden Loops und Einflüssen unterschiedlicher musikalischer und spiritueller Traditionen.
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Heroines Of Sound: Dreitägiges Festival im Berliner Radialsystem
Das Berliner Heroines of Sound Festival lädt Anfang Juli erneut zu drei Abenden zwischen experimenteller Elektronik, Klangkunst, zeitgenössischer Komposition und multimedialen Performances ins Radialsystem ein. Ein gewisser Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Künstlerinnen der japanischstämmigen Community. Den Auftakt des ab 20 Uhr stattfindenden Abendprogramms am Donnerstag, dem 9. Juli gestalten die Elektronikkünstlerin Kyoka sowie das Krakauer Ensemble Spółdzielnia Muzyczna mit Werken von Yoko Konishi, Barbara Zach, Żaneta Rydzewska, Eloain Lovis Hübner und Nina Fukuoka. Den Abschluss des Abends bilden Miako Klein und Jia Lim.
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Spring Flood: Gemeinsames Album von Mariam Wallentin und dem Vestnorsk Jazzensemble
Mariam Wallentin und das Vestnorsk Jazzensemble veröffentlichen ihr gemeinsames Album “Spring Flood” als LP und CD auf Hubro. Ausgangspunkt der Aufnahmen waren poetische Skizzen, die Wallentin während eines Aufenthalts in Basel verfasste – inspiriert vom Rhein, vom Frühling und von den Erinnerungen, Sehnsüchten und Stimmungen, die beide hervorrufen können. Gemeinsam mit dem norwegischen Ensemble entwickelte die Sängerin und Komponistin daraus innerhalb weniger Tage ein ebenso offenes wie organisch wirkendes Werk zwischen Improvisation, Jazz, Kammermusik und experimentellen Soundscapes.
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Quadro: Neues Orgelwerk von Federico Perotti
Gerade erscheint mit “Quadro” das neue Album des italienischen Organisten und Komponisten Federico Perotti als CD auf Feral Note. Eingespielt auf der historischen Facchetti-Lanzi-Orgel der Basilika San Sisto in Piacenza, verbindet das Werk eigene Kompositionen mit Musik von Claudio Maria Veggio, Girolamo Frescobaldi, Michelangelo Rossi und dem bekannten Claudio Monteverdi.
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Thomas Meadowcroft: Gemeinsames Album mit dem Ensemble Asamisimasa
Bei Sofa Music erscheint “Love Songs Without Subjects”, eine Zusammenarbeit des norwegischen Ensembles Asamisimasa mit dem australischen Komponisten Thomas Meadowcroft. Ausgangspunkt des rund 40minütigen Werks ist ein berühmter Satz des Psychoanalytikers Jacques Lacan, der in eine ebenso schlichte wie hypnotische musikalische Form übertragen wird und sich auch im Titel wederspiegelt.
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Reverie Reverse: Digitale EP von Tomat
Am 1. Juli veröffentlicht Davide Tomat unter seinem Solonamen TOMAT die digitale EP “Reverie Reverse” auf State51. Das dreite4ilige Release versteht sich als Gegenbewegung zu seinem vorigen Album: Wo dort laut Label Zerfall, Überforderung und das Auseinanderdriften von Erinnerung und Wahrnehmung im Mittelpunkt standen, versucht die neue Veröffentlichung nicht, verlorene Ordnung wiederherzustellen, sondern tastet sich durch dieselben Bruchstellen hindurch zu neuen Perspektiven vor.
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John Also Bennett: EP mit Versionen von Sacred House
Dieser Tage erscheint bei Shelter Press das Tape “Sacred House (Versions)” des amerikanischen Komponisten John Also Bennett. Die rund 26-minütige EP versammelt vier Neubearbeitungen des Stücks “Sacred House”, das ursprünglich auf seinem 2025 veröffentlichten Album “Ston Elaióna” zu hören war.
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What Remains After Desire: Neue EP von Marie Delprat
Am 21. August veröffentlichen OUS die neue digitale EP “What Remains After Desire” der französischen Musikerin und Performerin Marie Delprat. Die drei Stücke kreisen laut Label um die Frage, was bleibt, wenn Leidenschaft und Intensität nachlassen – um Verletzlichkeit, Erschöpfung, Verwandlung und die leisen Kräfte, die sich in solchen Zwischenzuständen entfalten.
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La Mona de Oro: Labelabend mit Interim Dissonance, Teresa Riemann u.a. in der Berliner Panke
Am 25. Juni lädt das Berliner Experimentallabel La Mona de Oro zum “Sonic Exploration Festival” in den Panke Club. Zwischen Noise, Improvisation, audiovisuellen Arbeiten und spontanen Soundexperimenten versammelt das Festival eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern aus der Berliner Underground-Szene und darüber hinaus.
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V.A.: Patronage V
Hauch Records’ „Patronage V“ bringt, wie im Titel schon deutlich wird, die zwölf Singles zusammen, die im Jahre 2025 über Patreon erhältlich waren. Die darauf vertretenen Künstlerinnen und Künstler werden vom Label als „underdogs“ tituliert, von denen viele in der Rhein-Ruhr-Region verortet sind, zu denen aber – so der Hinweis - inzwischen auch Perosnen aus Berlin, Brighton, Brisbane und Hamburg hinzugekommen seien. Weiterlesen
LAGOSS / BABAU: Splitting Hits For The Heat Damage
Hitze als Bedrohung, Hitze als Trancezustand, Hitze als Zerrbild der Wahrnehmung und als Zustand, in dem sich Halluzinationen, Beklemmung und fiebrige Wachheit miteinander vermengen. Dies könnte als eine Art Motto für “Splitting Hits For The Heat Damage”, das Split-Tape der Formationen Lagoss und Babau, fungieren, das weniger konkrete Geschichten erzählt als vielmehr Stimmungen beschwört: das Schwanken zwischen Weiterlesen
Annihilation of Samsara: Zusammenarbeit von Attila Csihar, Balázs Pándi und John Wiese
Auf John Wieses Label Helicopter ist gerade das Album „Annihilation of Samsara“ erschienen, das er zuammen mit Mayhem-Sänger Attila Csihar und dem Schlagzeuger Balázs Pándi eingespielt hat.
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Gesammelte Soundtrackarbeiten von Stephen Thrower auf Klanggalerie
Stephen Thrower hat einen langen Stammbaum im Bereich experimenteller, oft elektronischer Musik, ob bei Coil, mit seinem Partner Ossian Brown in (den leider verstummten) Cyclobe oder mit David Knight als UnicaZürn. Thrower ist aber auch Experte für Kino, das sich an den Rändern, (weit) abseits des Mainstreams situieren lässt.
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Tsuioku: Neues Werk des Tokyo Bedroom Orchestra
Mit “Tsuioku” bzw. in anderer Schreibweise “追憶” veröffentlicht das japanische Soloprojekt Tokyo Bedroom Orchestra am 10. Juli ein neues Album über das Kitchen.Label. Hinter dem Projekt steht der auch im Soundtrackbereich für Games und Animes aktive Komponist Hiro Nakamura, der auf “Tsuioku” fragile Erinnerungsräume zwischen Ambient, Lo-Fi-Elektronik und Field Recordings entwirft.
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